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Friedensförderung durch Brücken der Verständigung
Peace Building through Bridges of Communication

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Beiräte und Persönlichkeiten in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum

  • Bundesrat Joseph Deiss, Vorsteher Eidg. Departement für Auswärtige Angelegenheiten

Ihre Organisation leistet eine wichtige Unterstützungsarbeit in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens. Im Medienbereich leisten die von Ihnen durchgeführten Projekte, die von uns zum Teil finanziert werden, einen wichtigen und spürbaren Beitrag zur Konflikttransformation und Demokratisierung der für die Schweiz so wichtigen Region Südosteuropa.

  • Oliver Vujovic, Generalsekretär South East Europe Media Organisation SEEMO, Wien

Wenn man führenden Chefredakteuren in der Region gegenüber die Medienhilfe Ex-Jugoslawien erwähnt, reagieren diese höchst erfreut. Jeder, der sich mit Medien in der Region beschäftigt, weiss, wie wichtig die Unterstützung der Medienhilfe Ex-Jugoslawien für die Medien hier ist.

  • Andres Wysling, Redaktor NZZ

Alle Staaten Ex-Jugoslawiens sind im Wandel begriffen: vom Obrigkeitsstaat zum Bürgerstaat. Die Medien sind aber ihrer neuen Aufgabe nur zum Teil gewachsen, die darin besteht, Information statt Propaganda zu liefern. Die Journalisten brauchen eine neue Ausbildung und Unterstützung.

  • Johannes von Dohnanyi, Korrespondent der Weltwoche

Es gab in den dunklen Jahren Ex-Jugoslawiens eine Reihe mutiger JournalistInnen, die sich auch angesichts persönlicher Gefahr nicht scheuten, die richtigen Fragen zu stellen und auf Widersprüchlichkeiten, Kriegsverbrechen und Verstösse gegen nationale und internationale Gesetze aufmerksam zu machen. Diese Beispiele für Zivilcourage gilt es jetzt zu fördern, damit sie zu Multiplikatoren beim Wiederaufbau der Zivilgesellschaft werden!

  • Roger de Weck, Publizist

Frieden in Europa – unsere gemeinsame Sache.

  • Dr. Ulf Brunnbauer, Redaktor Ost-West-Gegeninformationen

Angesichts virulenten Nationalismus haben die Medien im ehemaligen Jugoslawien die besonders verantwortungsvolle Aufgabe, zum Abbau ethnischer, nationaler und religiöser Vorurteile beizutragen – die Medienhilfe unterstützt sie dabei.

  • Dr. Kathy Riklin, Nationalrätin CVP, Mitglied der Aussenpolitischen Kommission

Pressefreiheit und Medienvielfalt ist das Fundament für Frieden und Demokratie. Die Medienhilfe Ex-Jugoslawien leistet eine wertvolle Arbeit.

  • Vreni Müller-Hemmi, Nationalrätin, Mitglied der Aussenpolitischen Kommission

Auch sechs Jahre nach Dayton ist der Balkan noch weit von Stabilität und Demokratie entfernt. Weil funktionierende unabhängige Medien zentral für jeden Demokratieprozess sind, muss die Schweiz noch stärker auf die Erfahrung und Professionalität der Medienhilfe Ex-Jugoslawien setzen.

  • Roland Wiederkehr, Nationalrat

Unabhängige Medien in ehemaligen Krisengebieten sind ein Muss. Ohne sie haben Hetzkampagnen leichtes Spiel. Und die Krise ist im Nu wieder da.

  • Jacqueline Fehr, Nationalrätin SP

Journalistinnen und Journalisten stellen dar, ordnen ein, kommentieren und machen Widersprüche sichtbar. Damit sie das können, braucht es unabhängige Medien. Diese sind eine zwingende Voraussetzung für eine tatsächliche Demokratie!

  • Emilio Modena, Arzt und Psychoanalytiker, Zürich

In Ex-Jugoslawien ist in wenigen Jahren aus dem latenten ‚Faschismus-Syndrom’ ein neuer ‚National-Sozialismus’ hervorgegangen. Dabei haben die Massenmedien entscheidende Hebammendienste geleistet. So muss die antifaschistische Kur auch bei der Hilfe für die unabhängigen und demokratischen Medien ansetzen.

  • Mischa J. Mensik, Rechtsanwalt lic. iur., Zürich

Gleichermassen wie die freie, unabhängige Anwaltschaft sind auch die freien Medien in einer Demokratie unabdingbar, um die steten Tendenzen des Machtmissbrauchs an den Pranger zu stellen. Diese vierte (Kontroll-) Gewalt im Staate wirkt zwar nachhaltig, muss aber dennoch unentwegt gepflegt werden, und zwar unabhängig von jeglichen Parteiprogrammen. Die inzwischen ins Alter gekommene 68-er Generation würde sich freuen, die Völker Ex-Jugoslawiens erneut an einer Olympiade in Sarajevo zu bewundern – friedlich, tolerant und v.a. ohne Hasstiraden der lokalen Medien.

  • Hans Saner, Philosoph

Die Medienhilfe will den Mut der Medienschaffenden festigen und damit der Demokratie und dem Frieden in der Welt eine Chance geben.
Denn: Ohne Mut der Medienschaffenden keine Unabhängigkeit der Medien.
Ohne Unabhängigkeit der Medien keine Demokratie.
Ohne Demokratie keinen Frieden.

  • Chasper Stupan, ehem. Direktor von Radio e Televisiun Rumantscha / SRG idée suisse

Wenn ein kriegsgeschädigtes Land auf eine neue demokratische Staatsform zusteuert, wenn Identität und Vertrauen in die politische Staatsführung gewonnen werden sollen, dann sind unabhängige und journalistisch seriöse Informationsmedien ein erster wichtiger Schritt auf diesem Weg. Ein ganz besonderes Augenmerk verdient dabei auch die Berücksichtigung der Minderheiten.

  • Dr. Martin Bundi, alt Nationalrat

Die schrecklichen Ereignisse der letzten zehn Jahre in Bosnien, Kroatien, Serbien und im Kosovo hatten zumeist ihren Grund in falschen Schuldzuweisungen in den Medien und bewusst geschürtem Hass zwischen den Nationalitäten. Die Exzesse wurden möglich, nachdem die multi-ethnischen Redaktionen der Zeitungen und elektronischen Medien ihre Arbeit hatten aufgeben müssen. Unabhängige und gut funktionierende Medien sind denn heute ein unerlässliches Mittel zum Aufbau und zur Gewährleistung demokratischer Staatssysteme im ehemaligen Jugoslawien.

  • Markus Mader, Geschäftsleiter Stiftung Kinderdorf Pestalozzi

Leider zeigt das Beispiel Ex-Jugoslawien, wie die Macht der Medien die Gesellschaft negativ beeinflussen kann. Die Medienhilfe setzt sich dafür ein, dass dieses ungeheure Potential im positiven Sinne für den Aufbau demokratischer, multiethnischer und multikultureller Gesellschaften genutzt wird.

  • Dr. Jakob Tanner, Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich

Ohne freie Medien geht der politischen Vernunft rasch der Atem aus. Während die Parole von der ‚nationalen Unabhängigkeit’ auf den Holzweg führt, sind unabhängige Medien eine der zentralen Voraussetzungen für robuste Demokratie und nachhaltige Toleranz.  

  • Maja Wicki, Dr.phil. Philosophin und Psychotherapeutin

Absage an Militarismus und nationalistische Propaganda, gesellschaftlicher Frieden und Demokratie sind in den ethnizistisch abgegrenzten Ländern des ehemaligen Jugoslawien nach zehn Jahren brutaler Kriege ein beinah utopisches Ziel. Damit die einzelnen Nationen, die am Zerbluten waren, nicht hassbesetzt nach Rache streben und nicht erneut fundamentalistischen Theorien verfallen, bedarf es gesellschaftsanalytischer und ideologiekritischer Medien. Deren Aufgabe ist es, die politischen, die wirtschaftlichen und kulturellen Kräfte zu stärken, die sich mit Klugheit und Mut um eine kollektive Zukunft bemühen. Die Medienhilfe Ex-Jugoslawien hat diesbezüglich während der Kriegsjahre einen massgeblichen Einfluss auf die Kreativität des Widerstandes ausgeübt. Vor allem die jungen Menschen, die den Krieg überlebt haben, die aber von der Geschichte geprägt und zum Teil hilflos besetzt sind, bedürfen der Medienhilfe heute sehr.

  • Prof. Dr. Heiko Haumann, Historisches Seminar der Universität Basel

Immer wieder hat sich gezeigt, dass Interpretationen historischer Vorgänge als ‚Waffe’ in der politischen Auseinandersetzung verwendet werden. Geschichte ist eine ‚kulturelle Gewalt’. Deshalb hängt sehr viel von einer unabhängigen Stellung der Medien ab. Ihre Vermittlung muss es den Menschen ermöglichen, sich ein eigenes Urteil zu bilden und sich über ein Verständnis der Geschichte die Voraussetzungen für das Handeln zu erarbeiten.

  • Erich Schmid, Filmemacher

Ich bin im Sinne der Arbeit, wie sie die Medienhilfe Ex-Jugoslawien leistet, für die ‚Globalisierung’, die ich sonst als ausbeuterisch ablehne.

  • Georg Farago, Inlandredaktor des St. Galler Tagblattes

Es genügt nicht, die Fahne der Pressefreiheit in einer funktionierenden Demokratie hochzuhalten. Wenn uns die Pressefreiheit wichtig ist, müssen wir sie dort verteidigen, wo sie unterdrückt wird.

 

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