medienhilfe

Friedensförderung durch Brücken der Verständigung
Peace Building through Bridges of Communication

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2003

  • Das mh-Team wird um vier weitere festangestellte MitarbeiterInnen vergrössert. Ebenfalls weitet sich der Tätigkeitsbereich über das ehemalige Jugoslawien hinaus auf Mittel- und Osteuropa aus.
  • Das langfristig angelegte regionale Projekt "Roma Emanzipation und Integration durch Roma Medien" kann mit Unterstützung von Open Society Institute OSI - Network Media Program (Soros-Stiftung) gestartet werden.
  • Erstmals kann ein zweijähriger Programmvertrag "Westbalkan 2003-2004" mit der Politischen Abteilung IV des EDA abgeschlossen werden.
  • In Zusamenarbeit mit dem Genfer Zentrum für die Demokratische Kontrolle bewaffneter Streitkräfte DCAF werden zwei Konferenzen organisiert zu den Themen "Confidence Building between Armed Forces and the Civil Society" sowie “Security Sector Reform and the Media“. Arbeitsdokumente und Informationen der beiden Konferenzen sind auf der Website der medienhilfe zu finden.
  • Ausgesuchte Seiten der mh-Homepage können auf Französisch aufgeschaltet werden sowie eine interaktive Karte der Länder aus Ost- und Südosteuropa, in denen die medienhilfe tätig ist, mit Überblick über unsere Partner
  • Mitte Jahr erscheint erstmals ein mh-info auf Französisch.

2002

  • Am 8./9. April wird die Jubiläumsveranstaltung 'Medien zwischen Kriegshetze und Friedensförderung' durchgeführt.

  • Der Beirat der medienhilfe wird am 8. April anlässlich der ordentlichen Jahresversammlung gegründet. Er zählt bis dato 53 Personen aus Medienwelt, Kultur, Wissenschaft und Politik.

  • Die Jahresversammlung beschliesst ebenfalls eine Statuten- und Namensänderung. Der neue Name 'medienhilfe' reflektiert das weitere Einsatzgebiet über das ehemalige Jugoslawien hinaus.

2001

  • Nachdem es Mazedonien bisher geschafft hatte, sich aus den kriegerischen Geschehnissen herauszuhalten, steigern sich die inter-ethnischen Spannungen im Frühjahr 2001 zu einem eigentlichen Krieg. Die Medienhilfe engagiert sich stark und kann dank Bundesgeldern Krisenhilfe leisten.

  • Erstmals beschäftigt die Medienhilfe einen vollzeitlichen Mitarbeiter, der die Projekte in Mazedonien betreut und Koordinationsarbeit leistet.

  • Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit nehmen VertreterInnen der Medienhilfe an verschiedenen Koordinationstreffen des ‘International Media Funds’ und der ‘Media Task Force’ des Stabilitätspaktes für Südosteuropa teil.

  • In der Schweiz tritt die Medienhilfe der Trägerschaft des Kompetenzzentrum Friedensförderung KOFF bei.

  • Die Medienhilfe wird im Handelsregister eingetragen und als gemeinnütziger Verein von den Steuern befreit.

2000

  • Die Arbeit der Medienhilfe steht mit den politischen Wechseln in Kroatien und der Bundesrepublik Jugoslawien unter dem Zeichen der Demokratisierung.

  • Im Vorfeld der Wahlen in der Bundesrepublik organisiert die Medienhilfe zahlreiche Veranstaltungen mit Vertretern der Widerstandsbewegung ge- gen Milosevic, z.B. von OTPOR!

  • Dank Mitteln des Bundes und anderer Geldgeber können unabhängige Medien in Serbien in einer Phase vermehrter Repression vor den Wahlen substanziell unterstützt werden.

  • Auch andere Projekte kommen nicht zu kurz, wie die Spendenkampagne für unabhängige, multiethnische Radiostationen in Kosov@ zeigt.

  • Auch dieses Jahr werden Filmvorführungen und andere Veranstaltungen sowie Besuche von unabhängigen Medienschaffenden aus dem ehemaligen Jugoslawien in die Schweiz organisiert. VertreterInnen der Medienhilfe beteiligen sich an zahlreichen Diskussionen, besuchen Konferenzen und Koordinationstreffen.

  • Vom 25. November bis 2. Dezember findet das internationale ‘Cross Border Seminar on Return, Recovery and Reconciliation’ in Trogen statt, das auf dem ersten Seminar ‘Frieden von unten’ aufbaut. Die Medienhilfe übernimmt die Organisation im Auftrag der im Infokreis Ex-Jugoslawien vertretenen Schweizer Hilfswerke.

1999

  • Die Krise und der Krieg in Kosovo dominieren die Arbeit der Medienhilfe. Während des ganzen Jahres finden Veranstaltungen dazu statt, z.B. ‘Kosov@-Media’, eine Reihe öffentlicher Diskussionen mit zwei Gästen aus Pristina und Belgrad.

  • Im März eröffnet die Medienhilfe angesichts der akuten Krisensituation zusätzlich zur Webseite einen Informationsverteiler über E-Mail.

  • Um den Bedarf an Hintergrundinformationen und Analysen bei Organisationen und Hilfswerken, die sich neu im Kosovo engagieren wollen, zu decken, halten Vertreter der Medienhilfe zahlreiche Vorträge und stellen Unterlagen zur Verfügung.

  • Ein wichtiger Teil der Arbeit besteht darin, den Kontakt zu den geflohenen oder untergetauchten PartnerInnen aufrechtzuerhalten und ihnen in der Krise beizustehen. Durch Sondersammlungen stehen Mittel für die Krisenintervention zur Verfügung.

1998

  • Am 6. Februar organisiert die Medienhilfe Ex-Jugoslawien ein Apérogespräch über ‘Medien nach dem Krieg – vorbei und vergessen?’. 

  • Auf einer Projektreise nach Serbien und in den Kosov@ entstehen wichtige Kontakte und Projekte. 

  • Eine Projektreise im Herbst nach Kroatien führt nach Zagreb, Split und Mostar. Treffen mit der OSZE, der Soros-Stiftung und PartnerInnen.

1997

  • Mitte Februar finden verschiedene Veranstaltungen über die Rolle der ‘Medien für den Frieden’ und den gesellschaftlichen Wiederaufbau statt.

  • Bei einer Projektreise nach Bosnien und Serbien informieren sich VertreterInnen der Medienhilfe vor Ort über die aktuelle Situation und die an-stehenden Probleme.

  • Die Medienhilfe startet ihr Buchprojekt ‘Print for Peace’. Um das Verlagswesen der unabhängigen Medien zu unterstützen, verkauft sie Bücher aus dem ehemaligen Jugoslawien auch in der Schweiz.

  • Vom 26. Oktober bis 1. November findet das internationale Seminar ‘Frieden von unten’ im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen statt. Unabhängige JournalistInnen und AktivistInnen von Friedens-, Frauen- und Menschenrechtsgruppen aus kriegs- und krisengeschüttelten Ländern tauschen ihre Erfahrungen aus und erarbeiten neue Konzepte. Die Medienhilfe ist verantwortlich für die Vorbereitung des vom Bund mitfinanzierten Seminars.

1996

  • Die Medienhilfe beteiligt sich an der Arbeitsgruppe Bosnien, organisiert vom EDA.

  • Zwei Vertreterinnen der Mediehilfe nehmen an der Konferenz ‘Media and Reconciliation’ in Amsterdam teil.

  • Es werden 10 EDV-Anlagen nach Serbien und Kroatien geschickt. Die Medienhilfe hilft bei der Verfrachtung von Büchern für die (fast ganz zerstörte) Nationalbibliothek in Sarajevo.

  • Ein ‘Buchprojekt’ wird gestartet: Wir kaufen Bücher aus unabhängigen Verlagen in Kroatien, Bosnien und der Bundesrepublik Jugoslawien und bringen sie über die Grenzen. Ziel ist es, den grenzüberschreitenden Austausch und Diskussionen zu ermöglichen.

  • Die Medienhilfe organisiert eine Vorführung mit Filmen von B-92 aus Belgrad und eine Solidaritätsparty mit mehr als 500 BesucherInnen.

  • Die erste Ausgabe des Medienhilfe-Info mit Berichten über Aktivitäten und die aktuelle (Medien-)Situation erscheint im Oktober.

  • Ab Dezember verfügt die Medi-enhilfe über eine eigene Website im Internet.

1995

  • Vom 24. Februar bis 8. März zeigt das Zürcher Kino Xenix in Zusammenarbeit mit der Medienhilfe Ex-Jugoslawien ein eindrückliches Programm mit Filmen aus Sarajevo.

  • Im ‘Tages-Anzeiger’ erscheint ein längeres Interview zum Thema ‘Die Rolle der Medien im Krieg’. Ein Vertreter der Medienhilfe nimmt am ‘Zischtigsclub’ von SF DRS teil. Die Jugendsendung ‘Zebra’ von SF DRS stellt die Medienhilfe vor.

  • Im August wirkt die Medienhilfe jeden Donnerstag bei der Aktion ‘No War In Bosnia’ in Zürich mit.

  • Die Medienhilfe beteiligt sich an einer Veranstaltung zum Thema ‘Information statt Propaganda’ in Deutschland.

  • Mehrere Schweizer Hilfswerke und friedenspolitische Organisationen geben anlässlich des Uno-Menschenrechtstages (10. Dezember) über den gemeinsamen ‘Infokreis Ex-Jugoslawien’, dessen Mitglied die Medienhilfe ist, die Zeitung ‘Brückenschlag’ heraus.

  • Erste Informationen über die Medienhilfe sind via Interenet erhältlich.

1994

  • Auf Einladung der Medienhilfe liest der Autor Dzevad Karahasan Texte über die Kriegszeit in Sarajevo.

  • Die Medienhilfe organisiert eine Tagung zur Kriegsberichterstattung unter dem Titel ‘The more we watch and listen, the less we know’.

  • 1994 konnten 132’000 Franken an Medienprojekte im ehemaligen Jugoslawien überwiesen werden.

1993

  • Am 10. Januar wird die Medienhilfe Ex-Jugoslawien als Verein offiziell ins Leben gerufen.

  • Im März stellt die Medienhilfe sich und ihre Arbeit an einer Pressekonferenz vor. Seit ihrer Gründung hat die Medienhilfe schon 200’000 Franken gesammelt und an unabhängige Medien im ehemaligen Jugoslawien weitergeleitet.

  • Die Medienhilfe Ex-Jugoslawien organisiert während des ganzen Jahres Vorführungen mit Filmen aus und über Sarajevo sowie eine Lesung mit Texten von Abdulah Sidran, Dubravka Ugresic und Slavenka Drakulic.

1992

  • Am 18. Dezember lädt unter dem Titel ‘Information statt Propaganda’ eine Gruppe Schweizer Medienschaffender zu einer Podiumsdiskussion ins Zürcher Volkshaus. 200 Personen folgen den Ausführungen von vier freien JournalistInnen aus Belgrad und Zagreb, eines Vertreters des Belgrader Antikriegszentrums und des Freiburger Staatsrechtsprofessor Thomas Fleiner. Dieser Anlass führt zur Entstehung der Medienhilfe Ex-Jugoslawien.
     

source: medienhilfe
updated: Daniela Mathis dma@medienhilfe.ch : 03/03/2004

 

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