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Friedensförderung durch Brücken der Verständigung
Peace Building through Bridges of Communication

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Mission statement - Grundsätze unserer Arbeit

In der Welt moderner Kommunikation sind Medien Mittel und Werkzeuge, um die komplexen Realitäten, in denen wir leben, zu verstehen. Professionelle Medien machen ebendiese Komplexität bewusst. Die Pluralität der Meinungen und Analysen muss sich in der Pluralität der Medien wiederspiegeln. Besonders in Krisen- und Konfliktzeiten nimmt unabhängige Information und professionelle Kommunikation eine zentrale Stellung ein, indem sie Probleme anspricht und Lösungswege aufzeigt. Medien können zur Konfliktlösung beitragen, indem sie einerseits angemessen und verantwortungsvoll über Ereignisse berichten, anderseits Interessens- und Machtträger mit Argumenten herausfordern. Die Medienhilfe unterstützt professionelle und unabhängige Medien bei dieser Aufgabe. Dadurch leisten wir einen Beitrag an die Lösung von Konflikten und den Aufbau des Friedens.

Die Medienhilfe versteht ihre Unterstützung als Angebot zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit professionellen Medien in Südosteuropa, aber auch hier in der Schweiz. Der berufliche Brückenschlag soll helfen, Vorurteile abzubauen und in der Vernetzung auch Informationen zugänglich zu machen, die über die Nachrichten der Agenturen hinausgehen.

Die Medienhilfe führt alle Projekte mit lokalen Partnern durch und geht dabei von deren Bedürfnissen und Interessen aus. Vor einer Projektzusammenarbeit werden die entsprechenden Partner und Projekte sorgfältig geprüft. Ziel der Medienhilfe ist es, ihre Partner zu stärken und sie möglichst schnell von internationaler Unterstützung unabhängig zu machen.

Neben direkter finanzieller und materieller Unterstützung bietet die Medienhilfe ihren Partnerinnen auch professionelle Begleitung und Beratung (Organisationsentwicklung, Medien-Monitoring, Publikationen) und Zugang zu Schweizer Medien.

In Krisensituationen, wenn Medien und Medienschaffende direkt bedroht werden, interveniert die Medienhilfe bei den verantwortlichen staatlichen Behörden und informiert die zuständigen internationalen Organisationen.

Das Engagement der Medienhilfe versteht sich komplementär zu den Projekten, die von der Schweizer Regierung und internationalen Organisationen durchgeführt werden.

Für ihre Zusammenarbeit mit lokalen Partnern richtet sich die Medienhilfe nach folgenden Kriterien:

  • Medien, die nicht im Besitz oder unter Kontrolle der Regierung, regierungskontrollierter Institutionen, parteipolitischer Organisationen oder Einzelpersonen stehen
  • Medien, die eine unabhängige Redaktionspolitik verfolgen
  • Medien, die in ihrer Berichterstattung die professionellen und ethischen Regeln eines verantwortungsbewussten Journalismus befolgen
  • Medien, die in ihrer Berichterstattung und mit ihrer Sprachregelung klar Stellung beziehen gegen Nationalismus und Chauvinismus
  • Medien, die einen Beitrag zu politischem Verständnis und Verständigung, zu gewaltfreiem Zusammenleben und gesellschaftlicher Toleranz leisten
  • Medien, die den Prozess der Demokratisierung von Staat und Gesellschaft aktiv unterstützen
  • Medien, die über die Grenzen der Ethnie, der Religion, des Landes hinweg die professionelle Zusammenarbeit suchen
  • Medien, die Minderheiten eine Stimme geben

Um ihre Arbeit erfolgreich durchführen zu können, arbeitet die Medienhilfe eng zusammen mit

  • einem Beirat mit Persönlichkeiten aus Medien, Wissenschaft und Politik
  • einem Netzwerk von Schweizer Behörden und Nicht-Regierungsorganisationen
  • Internationalen Gremien wie der EU und dem Stabilitätspakt für Südosteuropa, dem die Medienhilfe als Mitglied der Media Task Force angehört
  • einer internationalen Koordination von Medienorganisationen, denen neben der Medienhilfe folgende Organisationen angehören:

      ·        IREX ProMedia (USA)
·        Media Development Loan Fund MDLF (Prag)
·        Open Society Institute – Network Media Program (Budapest) sowie die Stiftungen
         des Open Society Institute in jedemLand
·        Press Now (Holland)
·        Norwegian People’s Aid NPA
·        Swedish Helsinki Committee SHC

Für Ihre Arbeit darf die Medienhilfe auf die finanzielle Unterstützung folgender Stellen zählen:

  • Eidg. Departement für Auswärtige Angelegenheiten EDA über die Politische Abteilung IV (Menschliche Sicherheit) und über die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
  • Schweizer Städte und Gemeinden
  • Schweizer Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen
  • Individuelle Spenden und Zuwendungen
  • Regierungen über ihre Aussenministerien und Internationale Stiftungen wie National Endowment for Democracy NED (US-Kongress) oder die Heinrich Böll-Stiftung (BRD)

source: Medienhilfe
published by: Vanda Mathis vma@medienhilfe.ch date of release on this site (DD/MM/YY): 25/3/2002

 

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