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Text in EnglishIvan Nikoltchev, Medien-Berater in der Menschenrechtsdirektion des Europarates, StrassburgMedienarbeit des EuroparatesDer Europarat, gegründet im Jahre 1949, ist die älteste
derartige Organisation in Europa. Im Moment zählt er 43 Mitgliedsstaaten und
einige Anwärter, die vor seiner Türe warten. Bosnien-Herzegowina
beispielsweise wird bald Vollmitglied des Europarates werden [BiH wurde am 24.
April offiziell in den Europarat aufgenommen]. Der Europarat hat
nichts mit der Europäischen Union zu tun und sollte keinesfalls mit dem Rat der
Europäischen Union oder mit dem EU-Parlament verwechselt werden. Die Mission
des Europarates besteht darin, die Demokratie, Rechtstaatlichkeit und
Menschenrechte zu fördern und zu verteidigen. Ein wichtiger Schwerpunkt seiner
Aktivitäten bildet der Europäische Menschengerichtshof, an dem Fälle
behandelt werden, die die Europäische Menschenrechtskonvention betreffen. Der
Europarat versteht sich selber als Schule der Demokratie. Wenn wir von Medien sprechen, lautet die erste, grundlegende
Frage, die wir uns stellen müssen: Spielen Massen-Medien überhaupt eine Rolle
bei Konflikten, sei es eine anheizende oder eine mässigende? Wir alle stimmen
darin überein, dass sie dies tun. Wie und in welchem Ausmass hängt von der
konkreten Situation, vom Land und von der Art des Konflikts ab. Wenn wir die erste Frage mit Ja beantworten, müssen wir uns
eine zweite stellen: Was kann getan werden, um Medien zu helfen, eine positive
Rolle bei der Konfliktverminderung wahrzunehmen, oder sie davon abzuhalten, eine
negative Rolle zu spielen? Der Europarat konzentriert sich hier auf drei Aspekte:
source: Medienhilfe
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